Garten der Sternenkinder auf dem Arster Kirchhof

Willkommen auf der Website des Gartens der Sternenkinder auf dem Kirchhof in Bremen-Arsten!
 Der Garten ist eine letzte Ruhestätte für Kinder, die vor, während oder unmittelbar nach der Geburt verstorben sind. Er steht allen offen, die in Trauer und Schmerz sind, und will ihnen Trost bieten.  Er ist ein Gedenkort, der die Erinnerung an die jüngsten Seelen unserer Gemeinschaft wachhält.
 Als christliche Gemeinde wissen wir uns in unserem Glauben getragen.
 Jesus sagt:
 „So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel,
 dass eines von diesen Kleinen verloren werde.“
 (Matthäus 18,14)


Was ist der „Garten der Sternenkinder“? 

 Viele Monate voller Vorfreude auf das lang ersehnte Kind – und dann wird dieses Kind tot geboren oder stirbt kurz nach der Geburt – es ist ein Sternenkind. Für die jungen Eltern beginnt eine Zeit der Trauer. Sie und alle, die an ihrer Seite sind, besonders auch Kinder, die sich schon auf das Geschwisterchen gefreut haben, sollen in ihrem Leid nicht allein gelassen werden. 
 Auf dem Kirchhof St. Johannes in Arsten besteht die Möglichkeit, Sternenkinder beizusetzen und an sie zu denken. Dieser Garten ist ein Ort der Trauer und ein Ort des Gedenkens. Er befindet sich unweit der Kirche an einer etwas erhöhten Stelle des Kirchhofes unter zwei hohen Bäumen, gerahmt von einer niedrigen Hecke. Ein Gedenkstein, den die Bremer Bildhauerin Katja Stelljes geschaffen hat, markiert den Ort. Das Wort der Weisen aus der Weihnachtsgeschichte „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen“ (Matthäus 2,2) auf der Vorderseite verbindet die Trauernden mit ihrem Sternenkind. Angedeutete Menschengruppen auf der Rückseite stellen sie in die Gemeinschaft, die wir hier miteinander haben. Versinnbildlicht wird der aufgehende Stern mit einer Glasplatte, die oben auf dem Gedenkstein eingearbeitet ist. 
 Sternenkinder können in dem Garten auf Wunsch der Eltern auch unabhängig von Kirchenzugehörigkeiten bestattet werden. Es gibt Einzelgräber, die von den Eltern gepflegt werden, aber auch eine Beisetzung in einer Gemeinschaftsanlage ist möglich. Die Einzelgräber erhalten einen Liegestein mit dem Namen des Kindes und seinem Datum, die Gemeinschaftsanlage wird eingerahmt von Klinkersteinen, jeder Stein trägt den Namen eines Kindes. 
  
 Jede Bestattung eines Sternenkindes kann durch die Kirchengemeinde seelsorgerlich begleitet werden. 
 Im Garten der Sternenkinder sollen sich Menschen treffen, die gleiches Leid ertragen müssen, sprechen und hören können und darin Hilfe und Stärkung erfahren.